16.Juni 2026

Ein Wettbewerb, der Lachen bringt

Clownin Wilma und Clownin Toni machen Tiere nach.

Clownin Toni und Clownin Wilma auf der Kinderstation

Sie kennen das vielleicht aus eigener Erfahrung: Manchmal vergleicht man sich mit anderen. Wenn Clowns das auf die Spitze treiben, bringt das sogar coole 13-jährige Burschen zum Lachen. So wie Julian, den Clownin Wilma und Clownin Toni in der Uniklinik Innsbruck besucht haben. Ein Lachen, das befreit und frische Energie schenkt. Vor allem dann, wenn es regelmäßig an die Türe klopft.

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„Was findet ihr besser, ein Hausschwein oder eine Hausratte?“

Clownin Wilma schaut aufgeregt zwischen Julian und seiner Mama hin und her. Die beiden können sich nicht entscheiden. Clownin Wilma fordert ihre Clownpartnerin Toni auf, sich in eine Hausratte zu verwandeln. Sie mag nicht so recht, macht es aber dennoch. Julian lacht, als sich Clownin Toni zu ihm umdreht und eine sehr rattige Grimasse schneidet. 

Seine Mama beobachtet ihn erleichtert. Julian hatte vor zwei Wochen einen schweren Unfall. Seine Milz ist gerissen. Seitdem darf er nur liegen, um das verletzte Organ nicht noch mehr zu belasten und um eine Operation zu verhindern. Das ist für einen sportlichen und quirligen Burschen wie Julian neben all der Schmerzen und Infusionen eine große zusätzliche Belastung.

Wer ist besser?

Jetzt müssen sich Julian und seine Mama zwischen Hausschwein Wilma und Hausratte Toni entscheiden. Julian ist für die Ratte, seine Mama wählt das Schwein. 1 zu 1 unentschieden zwischen den beiden Clowninnen. Das geht natürlich nicht. Clownin Wilma möchte unbedingt gewinnen.  

Sie zückt einen Stapel mit Tierkarten aus ihrer rosa Handtasche, Julian darf sich eine aussuchen. Er zieht die Karte mit einer Schnecke darauf. Clownin Toni soll nun zuerst die Schnecke sein. Mit ihren beiden Zeigefingern als Fühler schleicht sie langsam Richtung des grinsenden Julian. Clownin Wilma begleitet sie mit einem selbstkomponierten Lied auf der Ukulele: „Schleim, Schleim, die Schnecke kommt herein!“ 

Clownin Wilma ist dran. Wer wohl die bessere Schnecke ist? Clownin Toni kündigt ihre Kollegin an: „Hier kommt die Weinberg-Wilma!“ Nun sollen sich Julian und seine Mama zwischen den beiden Schnecken entscheiden… wieder unentschieden! Clownin Wilma kann schweren Herzens mit dieser salomonischen Entscheidung leben.  

Bevor sich die beiden Clowninnen von Julian verabschieden, zaubern sie aus Seifenblasen für den 13-Jährigen und seine Mama noch zwei rote Schaumstoffnasen herbei. Die beiden freuen sich sehr darüber und werden sich in den kommenden Tagen bestimmt an diese erfrischende Auszeit vom Spitalsalltag erinnern.

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Nur mit Ihnen: bringt dieser Wettbewerb Lachen

Um bettlägerigen Langzeitpatient*innen wie Julian regelmäßig stärkende Freude und fröhliches Lachen zu schenken, benötigen wir dringend Ihre Unterstützung. Mit einer Lachpatenschaft ermöglichen Sie monatliche Clownbesuche und erleichtern uns die Planbarkeit. Denn nichts ist uns wichtiger, als einem schwerkranken Kind im Spital sagen zu können: „Wir kommen wieder!“

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