Drei der Clowns der ROTE NASEN Österreich befinden sich auf einer Station im Spital und lächeln freundlich für das gemeinsame Foto.

ROTE NASEN Protokoll - Zirkuswerkstatt

02.August 2019
  • Geschichten aus dem Spital

Rita, Dusa und Guido haben die Kinder und Jugendlichen der Neuropsychiatrie im Klinikum Klagenfurt zu einer Zirkuswerkstatt eingeladen. Am Ende gab es dann eine große Show vor Angehörigen, ÄrztInnen und PflegerInnen. In ihrem Protokoll berichten sie von diesen vier Tagen.

Am ersten Tag treffen wir um 7:30 Uhr auf der Station ein. Wir bauen den Vorhang auf und bereiten die „Welcome-Show“ vor. Wir versuchen, die Kinder jetzt schon spontan in die Show zu integrieren.

Danach bilden wir mit allen Kindern einen Kreis. Jede und jeder bekommt ein Tuch in die Hand. Damit machen wir schon die ersten Tuchjonglage-Übungen und verbinden das Ganze mit einem Namensspiel. Wir zeigen den Kindern die Tücher, Teller und das Diabolo und am Ende machen wir ein Hula Hoop-Spiel, wir wollen einen neuen Rekord aufstellen!

Am zweiten Tag begrüßen wir die Kinder mit einer Zaubershow. Alle schauen interessiert und gebannt zu. Heute können Seilanlage, Bälle und Flowersticks ausprobiert werden und wir vermitteln den Kindern einige Basishandgriffe der Akrobatik. Es dauert nicht lange, und wir bilden Pyramiden! Die Kinder zeigen uns, was sie akrobatisch schon alles mitbringen. Das reicht vom Spagat bis zum Salto! Wirklich spitze! Wir beschließen den Vormittag wieder mit unserem Hula Hoop-Weltrekord und sind heute schon neun Sekunden schneller.

Am dritten Tag bitten wir die Kinder auf die Bühne, damit sie uns ihre Lieblingsnummer präsentieren: Tellerdrehen, Diabolos, Akrobatik, Jonglage und Zauberei, nichts kommt zu kurz! Zum Schluss gibt es wieder den Weltrekord im Hula Hoop: 3 Sekunden schneller!

Letzter Tag! Die Kinder sind aufgeregt. Man merkt es und sie sagen es auch.

Wir gehen noch einmal alle Nummern durch. Zuerst üben wir das Abschlussbild. Dazu sollen alle auf die Bühne und in einer Pyramide oder auf den Leitern einen Platz bekommen. Um zehn Uhr kommen die Musiker und probieren ihre Lieder zu den Nummern aus. Nach dem Essen beginnen wir mit den Kostümen und dem Schminken.

Und dann beginnt die Show! Die Show war wirklich fulminant. Die Zuschauerplätze waren übervoll - ein beeindruckendes Bild für unsere ArtistInnen.

Laufend kamen die Kinder mit neuen Ideen daher, was sie noch alles auf der Bühne zeigen könnten. Ein gutes Zeichen!

Der Primar sowie die StationsmitarbeiterInnen und alle Angehörigen waren begeistert von unserer professionellen Arbeit. Und wir haben uns sehr gefreut, dass wir den Kindern so viel weitergeben konnten!Danke – und bis zum nächsten Mal!