Aktuelle Forschungsprojekte

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Emotionale Fähigkeiten von Gesundheitsclowns
© Niko Havranek

Emotionale Fähigkeiten von Gesundheitsclowns

In Zusammenarbeit mit der Universität Wien, Fakultät für Psychologie

Während es viel Forschungsaktivität im Bereich der Gesundheitsversorgung und Auswirkung von Clowns gibt, haben bisher nur sehr wenige Studien psychologische Merkmale der Clowns untersucht. Ähnlich wie medizinisches Pflegepersonal sind die Gesundheitsclowns täglichen Stressoren ausgesetzt, wenn sie in Kontakt mit LangzeitpatientInnen in Krankenhäusern oder verschiedenen Pflegeeinrichtungen treten (Zyga et al., 2016).

Daher untersucht dieses Projekt die emotionalen Fähigkeiten von Gesundheitsclowns im Vergleich zu Pflegepersonal und der normalen Bevölkerung.

Ein Pilotstudium (in Zusammenarbeit mit der Universität Wien, Fakultät für Psychologie)

Verständnis und Reaktion von hospitalisierten Säuglingen und Kleinkindern auf RED NOSES Gesundheitsclowns

Während die allgemeinen positiven Effekte der Clowns in pädiatrischen Stationen durch Studien gut belegt sind, sind die Effekte auf jüngere pädiatrische PatientInnen, wie Kleinkinder und Säuglinge weitgehend unerforscht. Aus diesem Grund untersuchen wir in dieser Studie, wie die Clowns ihre humorvollen Handlungen an das Alter der Kinder anpassen und wie hospitalisierte Säuglinge und Kleinkinder mit ihren Eltern auf die Interventionen des Gesundheitsclowns reagieren.

Positive Effekte einer Gesundheitsclown-Intervention bei Kindern, die sich einer Operation unterziehen
© Sebastian Philipp

Positive Effekte einer Gesundheitsclown-Intervention bei Kindern, die sich einer Operation unterziehen

In Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Motol, Prag, CZ

Zwar gibt es Hinweise darauf, dass Gesundheitsclown-Intervention mit reduzierten Stress und Angstsymptomen bei medizinischen Verfahren verbunden sind, wir wissen jedoch wenig über die Wirkung solcher Interventionen auf das emotionale Wohlbefinden von  jungen PatientInnen. Daher ist das Ziel dieses Projektes, nicht nur die positiven Effekte einer Gesundheitsclown-Intervention auf Kinder, die sich operieren, sondern auch ihre Eltern und Krankenhauspersonal zu untersuchen.