Am Sonntag, den 2.5., ist Weltlachtag und Anlass für eine traurige Bilanz. Je höher die Zivilisation und die Ansprüche sind, desto ernster und angespannter werden die Menschen.
Eine Gesellschaft, in der die Menschen das Lachen verlernen, verliert deutlich an Vitalität und Lebenskraft.
Schon Sigmund Freud wusste, dass Lachen eine unabdingbare Voraussetzung für Lebensfähigkeit ist. Wer nicht mehr lachen kann, wendet sich vom Leben dem Tode zu. Das sehen ROTE NASEN Clowndoctors täglich in ihrer Arbeit.
Auch die Vitalität und Gesundheit einer Gesellschaft, eines Unternehmens, einer Familie zeigen sich in der Fähigkeit des miteinander lachen Könnens.
Wir verbittern zunehmend in dem Streben nach Gewinn und Erfolg, in Kämpfen um Macht und Ansehen, in Ängsten vor Krisen und Verlusten.
Unsere Arbeitsplätze sind Kampfarenen, in denen das Lächeln ein Überbleibsel der gefletschten Zähne des Löwen sind, der seine Beute taxiert.
Unsere Gesellschaft ist zusehends zu einer Entertainment Society verkommen, in der man sich kalt und einsam amüsiert.
Wo bleibt das Lachen über die Unsinnigkeiten unserer Sehnsüchte und Begierden, die Heiterkeit über unsere Verirrungen und unser Straucheln, wo bleibt die Herzlichkeit unseres gemeinsamen Lachens über uns selbst und diese Unverständlichkeit der Welt?
Darwin hat schon im 19. Jahrhundert festgestellt, dass das Lachen eine wichtige physiologische und mentale Wirkung auf die Gesundheit und Kraft einer Gesellschaft hat.
Eine große Studie von N. Christakis und J. Fowler der Harvard Medical School hat kürzlich bewiesen, dass soziales Verhalten und besonders Glücksfähigkeit außerordentlich ansteckend sind.
"Also? Haben Sie heute schon gelacht?", fragt Monica Culen und empfiehlt: "Üben Sie das fröhliche und herzliche Lachen und Sie verändern die Welt!"
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