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Vier minus drei

Gründonnerstag 2008.

Wie jeden Donnerstag liegt das Clownkostüm von Barbara Pachl-Eberhart frisch gewaschen bereit. Wie jeden Donnerstag soll sie auch heute als Dr. Heidi Appenzeller die kleinen Patienten auf der Grazer Kinderklinik zum Lachen bringen.

Doch es kommt anders: Barbaras Mann Helmut, der mit den beiden Kindern im gemeinsamen, knallgelben Clownbus unterwegs ist, übersieht das Signal am unbeschrankten Bahnübergang des Heimatortes und wird von einem Zug erfasst.

Barbara Pachl-Eberhart fährt ins Krankenhaus, wie jeden Donnerstag. Doch auf der Intensivstation liegen ihre eigenen Kinder, im künstlichen Tiefschlaf. Sie werden nie wieder erwachen.

August 2010.

Barbara Pachl-Eberhart hat zurück ins Leben gefunden. Hat auf ihrem Weg nicht verlernt, die Welt durch die Augen des Clowns zu betrachten. Die Kleinigkeiten zu entdecken, die das Leben lebenswert machen, die ein Lächeln in jedes noch so traurige Gesicht zaubern können, sogar in ihr eigenes.

Die Kollegen der Roten Nasen geben ihr Stütze, begleiten sie durch Höhen und Tiefen. Sie waren da, als Barbara ihrem Sohn die lebenserhaltenden Maschinen abstellen musste. Begleiteten sie hinaus ins Leben. Kamen zum Begräbnis, als Clowns, als Botschafter der Lebensfreude.

In ihrem Buch „vier minus drei“ beschreibt Barbara Pachl-Eberhart, wie die unsichtbare rote Nase ihr den Weg zurück ins Leben wies. Wie sie ihr sogar in den schmerzhaftesten Situationen neue, überraschende Perspektiven aufzeigte.

Barbara Pachl-Eberhart beweist, dass Clown-Sein mehr bedeutet als komisch zu sein.
„Vier minus drei“ - eine Liebeserklärung an das Leben und all die Überraschungen, die es zu bieten hat.

http://www.vierminusdrei.com

 

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